März 2017 Portugal

Eine Rundreise führte mich durch das landschaftlich wunderschöne Land Portugal, das durch seine Geschichte vieles zu bieten hat. Zur Zeit der Entdeckungen war es einst das reichste Land Europas. Davon zeugen viele historische Denkmäler, Burgen, Schlösser, Kirchen und Klöster, sowie die mittelalterlichen Stadtkerne.

Vom Atlantik umtost liegt Ericeira an der Küste mit steilen Felsen und stillen Buchten. Von hier aus erkundeten wir die Hauptstadt Lissabon bei einer Stadtrundfahrt, besuchten die Burg São Jorge, von der man einen wunderbaren Blick auf die Stadt und den Fluss Tejo mit der imposanten Brücke „25. April“ hat, spazierten durch die Altstadt Alfama mit ihren steilen und engen Gassen. Im Belém-Viertel besichtigten wir das Hieronymus-Kloster, welches im manuelinischen Stil reich verziert ist und entdeckten dabei viele interessante Einzelheiten. In Belém stehen auch der gleichnamige Turm und das Seefahrerdenkmal, das an die Entdeckungsfahrten Heinrich des Seefahrers erinnert, interessant die marmorne Weltkarte. Das Herz der Hauptstadt ist der Rossio-Platz, in den angrenzenden Straßen kann man durch die zahlreichen Geschäfte bummeln. Ein anderes  Wahrzeichen ist die riesige Statue Cristo Rei, die hoch über Lissabon ragt und wo man einen weiten Blick über die Stadt hat.

 

In Sintra findet man viele Paläste, wir besichtigten den Königspalast Palácio Nacional, das zum Weltkulturerbe zählt. Markantes Merkmal sind die beiden konischen Schornsteine. Prächtig ausgestattet sind die einzelnen Räume mit holzgeschnitzten Decken und Wandverkleidungen aus Keramikfliesen. Wie diese für Portugal typischen Azulejos/Fliesen hergestellt werden, lernten wir in einer kleinen Werkstatt in Azeitão kennen. Hier konnten wir unser Geschick selbst beim Bemalen einer Fliese unter Beweis stellen. Diese Fliesen schmücken viele Häuser, außen wie innen, meist in blau-weiß mit unterschiedlichen Motiven und Darstellungen.

Der Fischerort Nazaré mit seiner Wallfahrtskirche war eine Zwischenstation auf dem Wege nach Norden zur  Universitätsstadt Coimbra. Die Universität ist eine der ältesten in Europa und besitzt prächtig ausgestattete Räume, wie die Aula und die Bibliothek. Auch die Altstadt ist sehenswert. Anschließend ging es zum Bussaco-Wald mit seinem ehemaligen Kloster im manuelinischen Stil, umgegeben von einem wunderbaren Garten.

In der kleinen Stadt Aveiro sahen wir der Herstellung einer speziellen Süßigkeit, den „Ovos moles“ (weiche Eier) zu und kosteten diese auch.

 In der Nähe der Stadt Braga stiegen wir die lange barocke Treppe Bom Jesus de Monte hinauf bis zur Kathedrale, eine Pilgerstätte. Zahlreiche Figuren von Aposteln und Heiligen, Brunnen und wunderschöne Gartenanlagen verzieren den Weg hinauf.

 Die Stadt Guimarães wird beherrscht vom mittelalterlichen Kastell und einer alten Stadtmauer um den historischen Stadtkern.

 Durch Porto schlängelt sich der Fluss Douro, auf einer Bootsfahrt sahen wir die zahlreichen Brücken, die den Fluss überspannen. Porto hat eine historische Altstadt, einen reich mit Fliesen ausgestatteten Bahnhof Bento, die Kirche São Francisco. Besonders gefiel mir der Börsenpalast, der mit seiner Pracht von einstigem Ruhm der Wirtschaftsmacht Portugal erzählt.

Das Dominikaner-Kloster Batalha zählt zum Weltkulturerbe. Es wurde als Dank für den Sieg Portugals über das Königreich Kastilien erbaut. Die unvollendete Kapelle zeigt reiche Verzierungen im manuelinischen Stil. Eine wichtige Pilgerstätte ist der Ort Fatima. In diesem Jahr ist die Hundertjahrfeier des Sonnenwunders. Beeindruckend der riesige Platz für die Gläubigen. Für mich ein bisschen zu viel Kommerz.

Zurück in den Süden geht es zur Algarve über die Stadt Silves. Hier beherrscht die maurische Burganlage im roten Sandstein die Stadt. Monchique ist ein Kurort, ein Spaziergang führt uns zu den Heilquellen im Wald. Hoch über der windumtosten Steilküste von Sagres findet sich in einem Kastell die Seefahrtsakademie von Heinrich dem Seefahrer.

Am Cabo de São Vicente stehen wir am westlichsten Punkt des europäischen Festlandes. Hier wie auch in Lagos beeindrucken die steilen Felsen mit ihrem vom Wasser und Wind geformten Aussehen. Die Stadt Lagos weist eine mittelalterliche Altstadt auf, zeigt ihren ehemaligen Sklavenmarkt und hat  weite Strände, sowie einen Hafen.

 Auch Évora hat einen mittelalterlichen Kern, umgeben von einer Stadtmauer, einen römischen Tempel, die Kathedrale und schöne Fassaden.

 Wir besuchten auch eine Olivenöl-Presse, kosteten den Wein in einer Weinkelterei und sahen die Verarbeitung von Kork aus der Rinde der Korkeichen.

Überall im Lande begegneten uns die zahlreichen Nester von Störchen, die zum Teil schon Junge aufzogen.

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April 2017 Spanien

Spanien – Barcelona und die Costa Brava

 

 Im Ort Santa Susanna an der Costa Brava, nördlich von Barcelona, bezogen wir unser Hotel, von wo aus wir die Ausflüge ins Land unternahmen. Das erste Ziel stand unter dem Thema: Gaudí und sein Barcelona. Der Architekt Antoni Gaudí verlieh dem Katalanischen Modernismus und dem Europäischen Jugendstil eine besondere Form, die in seinen Bauwerken Ausdruck fand. Der Park Güell in Barcelona zeigt eindrucksvoll diesen in leuchtenden Farben und geschwungenen Linien gehaltenen Stil mit vielen Elementen aus der Natur. Es wirkt alles irgendwie märchenhaft. Aber auch die Kathedrale Sagrada Familia, an der Gaudí lange Jahre gewirkt hat, weist in vielen Details seinen Stil nach. Er verwendet Symbole aus der Natur, der Religion und der katalanischen Tradition, um seinen eigenen Stil zu begründen. In der Kathedrale verwendet er auch gotische Elemente. Die Kathedrale ist eine ewige Baustelle, sie soll aber zum 100. Todestag von Gaudí im Jahre 2026 fertig sein. Andere Werke in Barcelona sind die Casa Batlló, die Casa Milà oder auch La Pedrera (der Steinbruch) genannt, der Palau Güell, sowie etliche kunstvolle Laternen, wie die in der Allee zum Arc de Triomf stehen.

Ein Ausflug führte uns durchs waldreiche Gebirge ins Hinterland von Katalonien. Das riesige Kloster Montserrat hoch oben in den Bergen ist durch eine Serpentinenstraße oder auch durch Bergbahn und Seilbahn erreichbar. Von hier hat man einen weit reichenden phantastischen Blick ins Tal und die Berge. Eingerahmt wird das Kloster von eindrucksvollen Felsen. Es ist noch heute ein wichtiges religiöses Zentrum. Im Kloster kann man die Schwarze Madonna besichtigen oder am Gottesdienst mit dem Knabenchor teilnehmen.

 Auf einer Landzunge, die in einen Stausee hineinragt, steht ein uraltes Kloster de Sant Pere de Casserres. Über einen schmalen Weg wandert man zum Kloster und sieht in anschaulichen Darstellungen, wie die Mönche einst hier lebten.

Die Stadt Girona liegt malerisch am Zusammenfluss dreier Flüsse. Reste der römischen und maurischen Festung sind erhalten und bilden mit dem gut erhaltenen jüdischen Viertel eine bemerkenswerte Altstadt. Auch die Kathedrale mit ihrer steilen Treppe, die Arabischen Bäder und der Stadtwall sowie die Brücken über den Fluss sind sehenswert.

 In Figueres, der Geburtsstadt des Künstlers Salvador Dali, steht sein Theater-Museum. Hier hat Dali sein Lebenswerk anschaulich vorgestellt. Der eigenwillige Stil, aber auch seine schöpferische Genialität kommt hier gut zur Ansicht. Es ist schon erstaunlich, wie viele Kunstwerke er in den verschiedensten Techniken geschaffen hat.

 In Barcelona, der Hauptstadt von Katalonien, haben mir die wunderschönen Fassaden der Prachtstraßen gefallen. Vom zentralen Platz, der Placa Catalunya aus zweigt die Flaniermeile, Einkaufs- und Kulturstraße La Rambla ab, wo immer eine Menge Leute anzutreffen sind. Sehenswert ist die Markthalle mit ihrem überreichen Angebot an Gemüse, Obst, Fleisch, Süßigkeiten, Meerestieren, Getränken. Das ist ein wahrer Augenschmaus. In einer Nebenstraße findet man das Palau Güell. Man gelangt von hier aus auch in die Altstadt, in das antike und das gotische Viertel durch schmale und verwinkelte Gassen. Die Kathedrale sollte man sich ansehen. Hier bewachen seit Jahrhunderten Gänse im Innenhof die Kunstschätze der Kathedrale. Weitere Stationen waren der Zitadellen-Park am Arc de Triomf, das Weltausstellungsgelände und das Olympische Dorf am Hafen.

Eine Wanderung führte uns von Llafrance entlang der felsigen Steilküste  nach Calella. Die malerische kleine Stadt Pals liegt auf einem Hügel, umgeben von einer mittelalterlichen Stadt mit Stadtmauer. In Serpentinen ging es in die Berge und wieder hinunter ans Meer. Dort liegt der Fischerort Cadaquès, wo Salvador Dali eine Zeit lang lebte. Auch dieser Ort hat eine sehr schöne Altstadt, deren enge und verwinkelte Straßen sich auf die Berge hinauf ziehen. Hier war die Küste sehr stürmisch und die Wellen brandeten bis auf die Küstenstraße.

Als Abschluss besichtigten wir die Sektkellerei Freixenet im Ort Sant Sadurni d´Anoia. Bei einer anschaulichen Führung lernten wir die Herstellung der unterschiedlichen Sektsorten kennen. Wir stiegen in die unterirdischen Gewölbe hinunter, wo die Flaschen zum Reifen lagern. Mit einer kleinen Bimmelbahn ging es wieder ans Tageslicht und durch das Fabrikgelände. Heute wird vieles mit Automaten produziert. Als Krönung probierten wir einen Rosé-Sekt, der uns allen schmeckte.

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Juli 2017 Wien

Bei einer Stadtrundfahrt  sehen wir die bekanntesten Sehenswürdigkeiten von Wien. Zuerst ging es zum Park und Schloß Belvedere. Im Schloß befindet sich eine Gemäldegalerie, die besonders durch die Bilder von Klimt (Dame in Gold; Der Kuss) bekannt ist. Den Anlagen fehlten die Blumen, dadurch wirkte sie etwas nüchtern. Nur durch die schönen Springbrunnen mit ihren weißen Skulpturen wurde sie aufgewertet. Gleich daneben ist der Botanische Garten der Universität, angelegt wie ein Park. Über die Donauinsel fuhren wir an der UNO-City vorbei. Das ist ein Hochhaus-Ensemble mit markanten Gebäuden. In der Ferne grüßte der CD-Tower, der Fernsehturm. Es ging zum Hundertwasserhaus und der Village. Das Hundertwasserhaus ist ein Wohnhaus in seinem typischen Stil mit einem Springbrunnen davor. Gegenüber das Hundertwasser-Village vermittelt einen Eindruck seines Schaffens. Interessant war die Toilette, wo ständig ein Tonband lief, dass über die Vorteile einer Biotoilette sprach. Weiter ging die Stadtrundfahrt vorbei an der Urania-Sternwarte, dem Kriegministerium mit dem Radetzy-Denkmal, vorbei am Stadtpark, wo wir einen kurzen Blick auf den goldenen Johann Strauß werfen konnten. Über den Ring, einem Straßenkomplex um das Stadtzentrum, ging es zum imposanten Parlament und dem Rathaus, beide fast verdeckt durch Bauarbeiten und Festbuden, leider. Die Votivkirche besticht durch ihre filigrane Struktur der Türme.  Vorbei ging es am Vokstheater und dem berühmten Burgtheater zur Hofburg. Hier stiegen wir aus und wir konnten zu Fuß die Innenstadt erkunden. Die Hofburg liegt am Heldenplatz, einem weiten Platz mit vielen Anlagen und Denkmälern. Durch ein Burgtor gelangt man in einen Innenhof, wo die kaiserlichen Gemächer sich befinden. Der kleine Innenhof weit markante Gebäude auf, wie das Sissi-Museum , die Schatzkammer und die Hofreitschule. Durch ein weiteres Tor gelangt man auf den Michaelerplatz mit der Michaelerkirche. Hier ist eine römische Ausgrabung zu sehen. Weiter bin ich über den Kohlmarkt, einer Einkaufsstraße, zum Graben gegangen. In dieser Fußgängerzone befinden sich ebenfalls viele Edelgeschäfte und bekannte Hotels. In der Mitte steht die Pestsäule, die an diese schlimme Zeit erinnert. Dann ist man am Stephansplatz mit dem Wahrzeichen von Wien, dem Stephansdom mit seiner schönen gotischen Architektur. Besonders das Dach des Doms ist bemerkenswert, weil es wie ein Mosaik die Wappen der Stadt und des Kaisers zeigen. – In der engen Domgasse steht das Mozarthaus. Durch eine weitere Einkaufsstraße, der Kärntnerstraße, geht es zur Staatsoper. Hier gegenüber ist ein Flohmarkt, der edlen Schmuck, alte Uhren, Waffen und andere Kunstgegenstände anbietet.

Am Abend ist ein Besuch im kleinen Städtchen Grinzing angesagt, wo wir im romantischem Garten bei dem Heurigen Bach und Hengl ein kleines Abendbrot bekommen und dazu den heurigen Wein. Dazu werden von einem Duo bekannte Weisen gespielt und wir singen mit. Im abendlichen Lichterglanz sieht das Städtchen richtig romantisch aus mit seinen vielen Heurigen-Lokalen. Einen echten Heurigen erkennt man an dem „Buschen“, einem Strauß Tannen- oder Kiefernzweige als Aushang. Daher auch der Name Buschenschenke.  Wien hat ein Flair, das aus einer Mischung von Weltoffenheit und Gemütlichkeit besteht.

Eine Fahrt durch den Wiener Wald, eine liebliche waldreiche Landschaft mit sanften Bergen, führt uns in die Kurstadt Baden, wo wir einen Stadtbummel machen. Die Kuranlagen mit dem großen Casino, dem Sommertheater, den vielen Springbrunnen und Figuren hat schöne Blumenrabatten. Wirklich eine Oase zum Kuren. Die Stadt hat nur kleine Häuser, die meisten im Biedermeierstil. Dadurch wirkt sie sehr bürgerlich und solide. Kleine schmale Gassen durchziehen die Stadt. Das Zentrum ist der Hauptplatz. Auch hier steht eine Pestsäule. Auf dem Grünen Markt bieten die Bauern ihre frischen Waren an.

Die Fahrt geht durch das waldreiche Helenental, entlang eines kleinen Flusses, bis nach Mayerling. Hier steht das Karmelkloster St. Josef, das an die tragische Geschichte des kaiserlichen Kronprinzen Rudolf erinnert, der hier 1889 mit seiner Liebsten Selbstmord begangen haben soll.

Wir erreichen das Stift Heiligenkreuz, eine eindrucksvolle Klosteranlage, die aus mehreren Gebäuden besteht. Es gibt hier eine Theologische Universität, die Priester ausbildet. Im Klosterhof steht ein Gruppe von uralten und mächtigen Platanen um einen Springbrunnen. In der Mitte steht die Dreifaltigkeitssäule, reich verziert. Vor dem Haupteingang befindet sich eine große Sonnenuhr, ganz modern. Vom anderen Portal gelangt man auf einem steilen Treppenaufstieg zum Friedhof.  

Das Schloß Schönbrunn ist unser Ziel. Mittels Audioführer  können wir uns über die einzelnen Räume und die Ausstellungsstücke informieren. Wie immer in solchen Schlössern sind die Räume reich und überschwenglich ausgestattet. Es werden die Räume gezeigt, die der Kaiser Franz Josef, die Kaiserin Elisabeth (Sissi) und ihre Vorgänger benutzten. Der Kaiser war ein Arbeitstier, der „erste Beamte“ des Staates, wie er sich selbst nannte. So ist auch sein Arbeitszimmer ausgestattet. - Mit der Panorama-Bahn erkunden wir den weitläufigen Park und seine Anlagen. Es geht am Palmenhaus vorbei, das eine imposante Eisenstruktur aufweist. Hier ist auch der Eingang zum berühmten Schönbrunner Zoo, dem ältesten Zoo der Welt. Durch den dichten Park geht es hinauf zur Gloriette, von hier hat man einen sehr schönen Blick hinunter auf Schloß Schönbrunn, davor die zahlreichen Springbrunnen und Teiche. Dahinter liegt die Kulisse der Stadt Wien. Sehr imposant. Oft sieht man die schnurgeraden Alleen, die zu einem Mittelpunkt führen. Vorbei geht es an dem Obeliskenbrunnen mit seinen zahlreichen allegorischen Figuren und wieder hinunter zum Schloß. Vor dem Schloß liegt ein sehr weitläufiger Platz, unterbrochen durch Springbrunnen rechts und links. In der Mitte führt ein Eisentor mit Adlerpfeilern zum Platz hinein.

Am Abend geht es zum Prater, dem Erholungs- und Vergnügungspark von Wien. Das ist ein riesiges Parkgelände mit schönen Alleen, vielen Lokalen und Sportplätzen. Nur eine kleine Ecke ist dem Vergnügungspark Prater vorbehalten. Hier steigen wir nach kurzem Warten in das berühmte Riesenrad hinein. Die Gondeln sind groß, einige kann man als Dinnergondel buchen, von denen wir auch welche eingedeckt sehen. Die Fahrt geht langsam und ruhig, bleibt oft stehen, wenn in andere Gondeln eingestiegen wird. Langsam geht es in die Höhe und hier haben wir einen fantastischen Blick auf den umliegenden Prater mit seinen Fahrgeschäften und auf die Stadt Wien selbst. – Auf der Hauptallee befindet sich die „Meierei“, das Praterlokal. Hier bekommen wir zwei riesige Wiener Schnitzel mit einem Salatteller und dazu ein schmackhaftes Bier. - Mit dem Bus geht es noch durch das lichterfüllte Wien, wo wir die bekannten Sehenswürdigkeiten in ihrer nächtlichen Beleuchtung sehen.

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November 2017 Paris

Ein Kurztrip führte mich nach Paris. Das reichte nur, um einige der markantesten Sehenswürdigkeiten anzuschauen. Da ich vor Jahren schon einmal hier war, wurden viele Erinnerungen wach.

Im Marais-Viertel steht das geschichtsträchtige Gebäudeensemble des Hôtel Sully, das unter Denkmalschutz steht. Die Herzöge von Sully ließen es erbauen und bewohnten es lange Zeit. Heute sind es Eigentumswohnungen am Place des Vosges.

Am Trocadero hat man einen wunderbaren Blick auf das Marsfeld und den Eiffelturm.

Die bekannteste Allee in Paris ist die Champs Élysées mit ihren zahlreichen Geschäften, Restaurants, Kinos, die einladen zum Bummeln und Einkaufen.

Der Arc de Triomphe, ein Mahnmal mit der ewigen Flamme, bildet das Zentrum des verkehrsreichen Stern-Platzes.

Auf dem höchsten Hügel der Stadt, dem Montmartre, steht die Basilika Sacré Coeur. Im Inneren der Kirche sind die Mosaiken an den Wänden sehenswert, die Geschichten aus der Bibel erzählen. Das Viertel Montmartre wird aber auch durch seine engen Gassen, den zahlreichen kleinen Cafés und Restaurants und vor allem durch seine Künstler geprägt. Hier findet man immer irgendeinen Künstler, der seine Bilder anbietet, dem man Modell stehen oder ihm bei seiner Arbeit zusehen kann. Montmartre ist auch der Balkon von Paris, ein Blick über die Stadt reicht hier weit.

Im Viertel Montparnasse steht der „Ciel de Paris“, der Himmel von Paris, das höchste Gebäude, der Tour Montparnasse. Mit dem Lift gelangt man in 38 Sekunden schnell in den

56. Stock und von dort über Treppen zur obersten Plattform. Der Blick von hier oben ist einfach fantastisch. Die Stadt, die sich bis zum Horizont erstreckt, liegt hier jedem zu Füßen.

Etwas am Rande der Stadt befindet sich das neueste Stadtviertel mit seinen supermodernen Hochhäusern, La Défense. In den Gebäuden aus Glas und Stahl haben Banken und Firmen ihren Sitz. Sie bilden eine beeindruckende Silhouette. La Défense ist aber auch ein riesiges Einkaufszentrum, dessen Mittelpunkt die Große Arche bildet.

Mitten in der Seine liegt die Ile de Cité, die Stadtinsel. Auf ihr sind viele historische Gebäude zu finden. Das bekannteste ist wohl die Kathedrale Notre Dame de Paris mit seinen beiden stumpfen Türmen. Die im gotischen Stil erbaute Kirche ist architektonisch beeindruckend mit ihren zahlreichen Verzierungen. Besonders schön finde ich die großen Rosettenfenster. Überhaupt hat jedes Fenster der Kathedrale ein anderes farbiges Muster. Auch die drei Tore weisen zahlreiche kleine und große Figuren auf, sowie der Fries an der Fassade, die von den Aposteln und der biblischen Geschichte erzählen.  Am Seineufer gegenüber der Kathedrale zeigen Künstler ihre Werke, die man kaufen kann.

Auf der Ile de Cité befinden sich u.a. das älteste Krankenhaus von Frankreich, das Hôtel Dieu, der Justizpalast, die Concergerie, das Hôtel de Cité mit dem Uhrenturm und der Blumenmarkt.

Bei einer nächtlichen Bootsfahrt auf der Seine sahen wir die Gebäude im strahlenden Licht und der Eiffelturm glitzerte über die Stadt hinweg.

Für Paris braucht man schon mehr Zeit.

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Video: Eiffelturm im abendlichen Lichterglanz