2011 - 2014


Die Insel Djerba hat mehr zu bieten als ihre wunderbaren Sandstrände. In der katholischen Kirche der Inselhauptstadt Houmt Souk erlebten wir die Weihnachtsmesse. Auf einer Rundfahrt lernten wir das Folklore-Museum in Guellala kennen, wo die traditionelle Lebensweise der Insulaner in ausführlichen Darstellungen gezeigt wird. Wir besuchten die Synagoge La Ghariba und versuchten uns selbst beim Teppichknüpfen. Das Kunstgewerbemuseum Lalla Hadria im Explore Parc ist bemerkenswert. Im Djerba Heritage werden die handwerklichen Fertigkeiten gezeigt, wie das Ölpressen, die Palmenflechterei, die Töpferei. Die Krokodilfarm zeigte uns die Aufzucht dieser Tiere. Ein Ausflug führte uns aufs Festland und zum Markttag in Tataouine und zum Ksar Chenini mit den beeindruckenden Höhlenwohnungen. Eine Speicherburg lernten wir in El Ferch kennen. Der Ksar Hadada ist als Filmkulisse bekannt und dient heute als Hotel. Durch die Steinwüste der Sahara führte uns ein Ausflug nach Medenine. In der Oase Ghilane sind Thermalquellen willkommene Abwechslung mitten in der Wüste. Der Ksar Jouamaa mit seinen Wohnhöhlen hoch oben auf einem Felsen bietet einen herrlichen Ausblick auf die Berglandschaft.
Fotos von Djerba Tunesien

Video: Kunstreiter am Strand                                             Video: Krokodilfarm im Explorer Parc


Die alte Kultur der Ägypter interessierte mich schon immer. Daher war eine Schiffsreise auf dem Nil für mich willkommen. Luxor als Ausgangspunkt bot schon mit seinem Karnak-Tempel und dem Luxor-Tempel, verbunden durch die Prozessionsstraße, eine reiche Fülle dieser Kultur an. Auf dem Nil ging es nach Edfu, wo wir den Horus-Tempel besuchten. Die Landschaft am Nil ist beeindruckend durch die nahe Wüste und dem schmalen Streifen grünen Ackerlandes. In Kom Ombo besichtigten wir den Tempel des Krokodilgottes Sobek. In Assuan sahen wir die Entstehung der gewaltigen Säulen und standen auf dem Damm Sadd el-Ali des Nasser-Stausees. Mit einer Feluke fuhren wir um die Insel Elephantine, zu den Katarakt-Felsstufen und zum Nubischen Dorf. Mit dem Bus ging es durch die endlose Wüste nach Abu Simbel mit den Tempeln am Nassersee. Zurück fuhr das Schiff durch die Schleuse von Esna wieder nach Luxor. In Theben besuchten wir das Tal der Könige und stiegen hinunter in einige Grabanlagen. Der gewaltige Terrassentempel der Hatschepsut und die Memnonkolosse beeindruckten ebenfalls sehr. Bei einer Kutschfahrt durch Luxor lernten wir die Stadt kennen. Mit dem Flugzeug ging es nach Kairo, wo wir die reiche Sammlung des Ägyptischen Museums und vor allem den Sarkophag des Tut-Anch-Amun bestaunten. Von der Alabastermoschee hatte man einen wundervollen Blick auf die Stadt. Die Pyramiden und die Sphinx zählen nicht umsonst zu den Weltwundern. Schließlich ging es mit dem Bus durch die Wüste und entlang des Roten Meeres nach Safaga, wo wir eine Woche verbrachten. Bei einem Schnorchelausflug tauchte ich in die bunte Welt der Korallenriffe ein.
Fotos von Agypten                                                                        siehe auch Souvenirs aus Afrika


Amsterdam kann man am besten mit einer Bootsfahrt durch die Grachten erkunden. Schöne Patrizierhäuser säumen die Kanäle, vor denen zahlreiche Kaffeestuben die Gäste einladen. Auffallend sind die vielen Fahrräder, mit denen die Menschen unterwegs sind. Bei einer Rundfahrt lernte ich diese einmalige Stadt mit ihren Sehenswürdigkeiten kennen. Auch die Mühle von Rembrandt schauten wir uns an und sahen den Diamantenschleifern zu. Wir besuchten natürlich den berühmten Blumenmarkt, wo unzählige Sorten an Blumen, Zwiebeln, Samen usw. in allen erdenklichen Farben und Formen angeboten werden. Auch die anderen Flohmärkte für Textilien und Bücher hatten es mir angetan. Zu Fuß schlenderten wir durch die Gassen mit den erlesenen Geschäften. Den Schluss der Reise bildete ein Besuch der weiträumigen Schlossanlage Het Loo in Apeldoorn.


Diese Reise war ein besonderes Abenteuer, denn ein Rotel-Bus diente uns als rollendes Hotel. Marrakesch war der Ausgangspunkt unserer Reise. Wir durchstreiften die Kasbah, besuchten die Saadier-Gräber, gingen durch die Medina zum El-Bahia-Palast, verbrachten einen Abend auf dem zentralen Platz, dem Djemaa El Fna. Hinauf ging es in den Hohen Atlas über den Tichka-Pass nach Ait Ben Haddou, der Kulisse vieler bekannter Filme, wo wir die Bewohner bei ihrer täglichen Arbeit beobachten konnten. Vorbei fuhren wir am Filmstudio in Ouarzazate zur Kasbah in Taourirt. Durch das Rosental ging es zum Dadès-Tal und nach Boumalne. Wir übernachteten in der engen Todhra-Schlucht. Im Berberdorf Ait Hani war Markttag. Vorbei an Wohnhöhlen der Berbernomaden fuhren wir nach Assoul. Auch hier war Markttag und wir schauten dem Treiben zu. In einer Dattel-Oase erfuhren wir viel über die Bewirtschaftung der Oasenfelder. Überall war die Dattelernte im vollen Gange. Bei Gfifate bewunderten wir die Khettaras, das unterirdische Bewässerungssystem der Berber. In Rissani wurden uns die verschiedenen Gewürze und Heilmittel vorgestellt. Aber auch die Muster der Berberteppiche und ihre Bedeutung wurden uns erklärt. Dann ging es in die Sahara, wo wir am Erg Chebbi, einer riesigen Sanddüne übernachteten, ein einmaliges Erlebnis. In Erfoud sammelten wir selbst Fossilien, die hier zu wunderschönen Schmuckstücken verarbeitet werden. Weitere Höhepunkte waren die Felsgravuren von Ait Ouazik, die Töpferei in Tamegroute, der Burgberg von Zagora, das Draa-Tal, die Kaskaden von Tissint, die Altstadt von Tiznit, wo wir die Herstellung des Arganienöls kennenlernten. Über den Kerdous-Pass ging es in Serpentinen durch den Anti-Atlas zu den Blauen Felsen bei Tafraoute. Hier übernachteten wir wieder in freier Natur. In der Ait Mansour-Schlucht wurden wir in ein Wohnhaus hoch oben am Felsen eingeladen. Im Tal der Ammeln besichtigten wir ein traditionelles Wohnhaus. Die imposante Speicherburg Tizourgane wird noch bewohnt. Entlang der Küstenstraße ging es nach Agadir und Essaouira, der Hafenstadt. Hier bummelten wir durch die Festung und die Medina. In der Lagune von Oualidia badeten wir im Atlantik. Vorbei an Salzgewinnungsanlagen ging es weiter nach Casablanca. Hier steht die größte gedeckte Moschee, sehr beeindruckend. Diese Reise war voller eindrucksvoller Erlebnisse.
Fotos von Marokko                                                                                                 siehe auch Souvenirs aus Afrika       

Video: Folklore in Ouarzazate                                            

Video: Lautenspieler im Maison Traditionelle in Oumesnat im Tal der Ammeln


Die Hauptstadt Delhi war Ausgangspunkt der erlebnisreichen Reise, die mich mit ihren vielfältigen Eindrücken sehr beeindruckte. Schon in Delhi lernten wir die krassen Gegensätze zwischen dem prachtvollen Reichtum der Maharajas, der demütigen Armut und dem Kastensystem kennen, die für uns Europäer manchmal schwer zu verstehen sind. Das alte und neue Delhi, das Rote Fort, die Freitagsmoschee, den Sikh-Tempel waren unsere ersten Erlebnisse. Mit dem Bus fuhren wir durch den Bundesstaat Rajasthan, übernachteten meist in ehemaligen Maharaja-Palästen. Das erste Ziel war Alsisar mit seinen reich verzierten Kaufmannshäusern. Auch in Mandawa sahen wir diese Häuser mit den bunten Fresken. Das Fort Bikaner zeigt zahlreiche Räume des Palastes mit Sandsteinschnitzereien und Einrichtungsgegenständen. Durch die Wüste Thar ging es nach Jaisalmer, wo wir das Fort, den Palast, den Jain-Tempel, die Altstadt besuchten. In der Wüste Thar erlebten wir nach einem Kamelritt den wundervollen Sonnenuntergang bei einem Picknick und Folklore-Musik. Weiter ging es nach Jodhpur. Unterwegs begegneten uns immer wieder Pilger, zu Fuß oder mit geschmückten Elefanten, die zum heiligen Fluss Ganges unterwegs sind. Jodhpur ist die blaue Stadt mit einer Festung hoch oben auf einem Felsen. Die Festung war der Sitz der Könige von Jodpur. In der Stadt bummelten wir über den Markt am Uhrenturm und staunten über die bunte Vielfalt der Saris. Der Jain-Tempel von Ranakpur ist mit reich geschnitzten Säulen ausgestattet. Die Paläste von Udaipur am Picholasee sind wunderschön. Von Deogahr aus fuhren wir mit der Kolonial-Eisenbahn durchs Gebirge, begleitet von neugierigen Affen. Der heilige See in Pushkar ist eine Wallfahrtsstätte der Hindus. Wir streifen durch das gewaltige Amber Fort in Jaipur. In der Stadt sehen wir die Herstellung der Teppiche, besuchen das berühmte Observatorium, den Staatspalast und eine Edelsteinschleiferei. Im Ranthambore Naturpark besuchen wir das vom Dschungel fast verschlungene Fort und begegnen vielen Tieren. Eine Zugfahrt bringt uns nach Fatehpur Sikri, der alten Hauptstadt mit seinen Palästen. Die Stadt Agra ist unser letztes Ziel. Hier durchstreifen wir das Fort mit den reich ausgestatteten Palästen. Höhepunkt aber ist der Besuch des Taj Mahal, dem Denkmal einer ewigen Liebe, das in vollendeter Schönheit jeden begeistert. Meine Bewunderung gilt der alten Kultur in Indien.
Fotos von Indien
                                                                                                       Video: Marionettentheater in Jodhpur

Video: Magier in Mandawa                                                                                        Video: Kolonialzug von 1932 durchs Aravelli-Range Gebirge

Video: Seiltänzerin im Fort Jaisalmer

Video: Flötenspiel in der Wüste Thar


Die herrliche Berglandschaft der Schweizer Alpen lernte ich 2012 mit Bus und Eisenbahn kennen. Klosters Platz war Ausgangspunkt, ein typisches Bergdorf. Die Glacier-Linie führte durch das Rheintal hinauf in die Berge über zig Brücken, durch viele Tunnel, vorbei an zahlreichen Wasserfällen und bunten Almwiesen. Unten im Tal war Frühsommer, oben in den Bergen lag noch Schnee. Ein Ausflug führte uns nach Einsiedeln zum Benedektiner-Kloster mit der schwarzen Madonna. Im Appenzeller Land schauten wir der Käse-Herstellung zu. Eine Fahrt mit dem Lift zum Berg Säntis hinauf bescherte uns einen wunderbaren Blick ins Tal. Die Bernina-Linie führte uns durchs Engadin über den Bernina-Pass und dem Kreisviadukt Brusio nach Tirano in Italien. Die Solas-Brücke über die gleichnamige Schlucht und die berühmte Via-Mala-Schlucht waren weitere Ziele. Im Bergdorf Zillis bewunderten wir die alten Bauernhäuser und die St.Martin-Kirche mit ihrer wunderbaren geschnitzten Decke. Bei einem Stadtrundgang lernten wir Chur kennen.

Video: Via-Mala-Schlucht


Die Lagunenstadt Venedig mit ihren unzähligen Sehenswürdigkeiten war Ausgangspunkt dieser Reise. In Verona gedachten wir der Liebenden Romeo und Julia, standen bewundernd vor der riesigen Arena. Am Gardasee liefen wir durch die Gassen von Sirmione. In Mailand flanierten wir durch die Straßen, besuchten den Dom und das Theater, die Scala. Wir standen ehrfurchtsvoll vor dem „Abendmahl“ von Leonardo da Vinci. Weitere Stationen waren die Kartause von Pavia, die Kathedrale von Parma. Wir sahen die Herstellung des berühmten Parma-Schinken und des Balsamico-Essigs. In Maranello bewunderten wir die Ferrari-Flitzer. Florenz mit seinen vielen Kunstschätzen ist nicht an einem Tag zu schaffen. Auf einem Weingut verkosteten wir etliche Proben des köstlichen Getränks. In Pisa staunten wir über den Schiefen Turm. In Bologna sahen wir die schönen Paläste und in Ferrara das Wasserschloss. Die Statuen auf dem zentralen Platz in Padua und die Basilika waren ebenso interessant. Die letzten Tage verbrachten wir am Lido von Venedig.


Während eines Aufenthaltes in El Kantaoui, wo ich lange Strandspaziergänge unternahm, nutzte ich die Gelegenheit, um das Land Tunesien und insbesondere die Wüste Sahara besser kennen zu lernen. Die nahe Stadt Sousse war öfter mein Ziel. Das Gassengewirr der Altstadt, umgeben von einer hohen Stadtmauer, weist typische Merkmale wie die blauen Türen mit ihren Hauszeichen auf. Im Museum Dar Essid kann man das Haus eines Kaufmanns erleben. Sehenswert sind der Ribat, das alte Rittermönch-Kloster, die Kasbah, die als Archäologisches Museum genutzt wird und wo man wundervolle römische Mosaiken bewundern kann, und die gruseligen Katakomben. Eine mehrtägige Fahrt führte mich in den Süden in die Wüste. Zuerst besuchten wir das Amphitheater El Djem, das ich schon kannte. In Mahres wird das International Plastic Art Festival durchgeführt, deren Exponate dort zu sehen sind. Die Höhlenwohnungen von Matmata dienten als Kulisse für die Star War Filme. Bei einem Kamelritt bei Douz spürten wir die Kälte der abendlichen Sahara. Unsere Fahrt ging durch den Chott El Jerid, der Salzwüste, wo wir viele Wüstenrosen fanden. In der Bergoase Chebika wanderten wir durch enge Täler zu den Thermalquellen. Mitten in der Sand-Wüste standen wir in den Kulissen der Star War Filme. Am Djebel Zaghouan erlebten wir das Heiligtum eines Wassertempels. Uns wurde ein islamischer Friedhof erklärt und die Bedeutung der Ruinen von Sidi Medien, einem Heiligtum. Auf einer Biofarm zeigte man uns die Fladenbäckerei und hier wurden wir mit heimischen Produkten bewirtet. Wir besuchten noch das verlassene Berberdorf Zriba und fuhren hinauf auf den Blauen Felsen des Berberdorfes Takrouna, von wo man einen herrlichen Blick über das Land hat.
Fotos von Tunesien                                                          siehe auch Souvenirs aus Afrika


Diese Insel überraschte mich mit ihren schroffen Küsten und den steilen Bergen. Nicht umsonst heißt sie Blumeninsel. Obwohl ich nicht zur Hauptblütezeit dort weilte, entdeckte ich viele bekannte und unbekannte Blumen und andere Pflanzen. In Santa Cruz, wo wir wohnten, erlebten wir das Volksfest zu Ehren des Heiligen Santo Amaro mit einer Prozession, lernten so die Traditionen der Bewohner kennen. In Funchal, der Inselhauptstadt, besuchten wir die Stickerei-Manufaktur, wo kunstvolle Stickereien angeboten werden. In der nahen Markthalle standen wir überwältigt vor der Fülle der Früchte und Blumen. In der ältesten Straße der Stadt, der Rua de Santa Maria, bewunderten wir die künstlerisch gestalteten Haustüren und gelangten zum Fort Sao Tiago. In Blandys Wine Lodge kosteten wir den süßen Madeirawein. Mit der Seilbahn fuhren wir hinauf zum Monte, wo wir durch den tropischen Garten streiften. Hinunter fuhren wir mit einem Korbschlitten, ein besonderes Vergnügen. Ein weiteres Kleinod ist der Santa Catarina Park am Hafen von Funchal. Eine Tour führte uns durch den Osten der Insel. Wir sahen den Korbflechtern in Camacha zu, sahen uns die Forellenzucht am Kalten Fluss an, staunten über die Terrassenfelder an den steilen Hängen. Im Parc Tematico wird die traditionelle Handwerkskunst und Kultur von Madeira wach gehalten. Hier kann man die typischen Mützen, Schuhe, Musikinstrumente und die Strohhäuser, Casa de Colmo, kennen lernen. Vom Pico do Facho hat man eine wunderbare Sicht auf die Insel und den Atlantik. Bei einer Wanderung wurde uns die Bedeutung der Levadas, den Bewässerungskanälen, erklärt. Wir standen auf der gläsernen Aussichtsplattform der höchsten Klippe über dem Atlantik, dem Cabo Girao, fuhren durch den Eukalyptuswald hoch auf die Berge und in die Wolken hinein. Oben konnten wir nach beiden Seiten der Insel schauen. Der Atlantik tobte in Porto Moniz an das Lavagestein, das hier natürliche Badebecken bildet. Auf der Küstenstraße ging es nach dem Fischerdorf Camara de Lobos, wo bunte Fischerboote auf ihre Ausfahrt warten, die den schwarzen Degenfisch, eine Delikatesse, aus der Tiefe holen.
Fotos von Madeira