Afrika - Souvenirs


Sansibar und Pemba

Hier seht ihr ein kleines Gemälde einer typischen Zanzibar-Tür.

 

Diese kunstvoll geschnitzten Türen findet man in den Gassen der Altstadt von Stone Town überall. Sie künden vom ehemaligen Reichtum der Araber und Inder, die hier ihre Handelssitze hatten. Rundbögen als Sturz und Koraninschriften kennzeichnen ein arabisches Haus. Indische Bewohner erkennt man an dem waagerechten Sturz und den spitzen Messingdornen an den Türflügeln. Aus Teak- oder Yakfruchtholz gefertigt, weisen sie Schnitzereien mit Motiven aus der Pflanzen- und Tierwelt auf. Fische und bogenformige Verzierungen bedeuten das Meer und den Frieden. Die Lotusblüte ist das Symbol für Fruchtbarkeit. Die Dattelpalme deutet auf den Reichtum eines Plantagenbesitzers hin. Eine Besonderheit ist, dass die linke Seite, die weibliche Tür, über die rechte, die männliche Tür, schließt. Auch wegen dieser einzigartigen Türen ist Zanzibar-Stone Town 1988 zum Weltkulturerbe erklärt worden.

Noch mehr Türen findet man bei Google-Bilder unter dem Stichwort.

 "Doors of Zanzibar" von Uwe Rau, Photographer und Mwalim A. Mwalim als Texter - ein englischsprachiges Buch

Tingatinga-Malerei

 

Es ist eine typisch ostafrikanische Maltechnik. Beruhend auf ihren Schöpfer Tingatinga, verwendet sie Motive aus dem Alltagsleben, rituelle Handlungen und Tierdarstellungen in tanzanischen Landschaften. Der Vogel steht für Harmonie, der Fisch für das Leben und der Löwe für Stärke. Jedem Tier ist eine bestimmte Eigenschaft zugeordnet. In kräftigen Farben gehalten, bleiben die Ölgemälde doch schlicht. Den Herstellungsprozess kann man in den Straßen von Stone Town verfolgen. In Dar-Es-Salaam gibt es eine Schule, in der diese Technik an die Jugend weitergegeben wird.

 

Aus den Blättern von Sisal und Kokospalmen werden die schönsten Flechtarbeiten hergestellt, die im täglichen Gebrauch benutzt werden. Links ist ein kleiner Behälter für Süßwaren. Der Deckel (kawa) hält die Fliegen von den Speisen fern. Rechts mein Versuch mit Sisal zu flechten. Das Blatt wird der Länge nach geteilt in schmale Streifen. Das Flechten geht gar nicht so einfach.

Hier ein kleiner Krug, der als Lampe dient. Weiter ein Mörser und ein  Messer, aus einfachem Holz von Bauern der Insel hergestellt und mit Brandmalerei versehen. Daneben eine aus Sisal geflochtene Dose und die Unterseite einer Schale aus Kokosblättern.


Marokko

Die Hand der Fatima oder auch chamsa (arab. fünf) genannt, dient als Amulett zur Abwehr des "Bösen Blicks". Hergestellt aus Thuja-Holz, das eine schöne Maserung aufweist. - Kamel aus Thuja-Holz. - In diesem aus Dattelpalmenstroh geflochtenen Behälter mit Deckel befanden sich getrocknete Datteln. Ich kaufte sie einem Berberjungen unterwegs ab. - Bei Erfourd findet man viele Versteinerungen. Aus diesen Fossilienfunden werden in der Schleiferei die wunderbarsten Gegenstände hergestellt. - In den Bergdörfern des Atlas kann man den schönsten Schmuck aus Silber erwerben. Hergestellt wird er hauptsächlich von den Berber-Männern.


Ägypten

Im Papyrus-Museum in Luxor wird dem Besucher die Herstellung dieses Schreibmaterials gezeigt. Hier kann man nach alten Motiven bemalte Stücke erwerben. - Auf einer Feluke, die uns in Assuan um die Insel Elephantine führte, erwarb ich diese Nilkrokodil mit beweglichen Gliedern. Ein lebendes Krokodil hatte ich im nubischen Dorf auf dem Arm. - Der Sand der Sahara wird z.T. eingefärbt und durch besondere Schichtung entstehen solche Sandbilder. - Im Silberring ist mein Vorname "Heidrun" eingraviert. Das Ende ist mit den Buchstaben u=Küken und n für Nil=Wellenlinie zu sehen. Der Skarabäus ist der Glücksbringer.  


                    Algerien

    

                                        Diese aus Ton gefertigte Trommel stammt aus den Bergen der Kabylei. Ich bekam sie von  einem

                                       Freund aus Algerien. Auf ihr trommle ich manchmal meinen Frust weg.


Tunesien

Mein Name auf Arabisch. - Wüstenrose und Salz aus der Salzwüste Chott El Jerid. Diese Wüste ist vollkommen bedeckt mit diesem Salz. - Aschenbecher in Form einer Tajine. Das ist ein traditioneller maghrebinischer Lehmtopf, so werden auch die Speisen warm gehalten. Das Muster ist ebenfalls in traditionellen Formen und Farben gehalten. - Dieses Murmelspiel in Form eines Kamels verlangt viel Überlegung und Geduld. Alle Kugeln nur durch Überspringen einer anderen Kugel abzuräumen schaffe ich ohne Anleitung nie. - Diese Jacke ist ein traditionelles Kleidungsstück, das besonders auf der Insel Djerba getragen wird. Sie besteht aus Ziegenwolle und wärmt hervorragend.